Warum man in der „Großen Angelkuhle“ nicht mehr angeln kann?

Moorexkursion in die Umgebung der „Großen Angelkuhle“ bei Oldenbrok

Termin: Sonntag – 2. September 2018 – 14.00 Uhr

Unter Führung des Diplombiologen Rüdiger von Lemm werden die kulturhistorischen und biologisch-ökologischen Aspekte dieser Landschaft vorgestellt.

Die „Große Angelkuhle“, die sich hinter einem dichten Saum aus Moorbirken versteckt, war vor 80 Jahren noch ein acht Meter tiefer und 20 000 Quadtratmeter großer Moorsee. Gezielte Entwässerung und natürliche Verlandungsprozesse haben den See verschwinden lassen. Geblieben ist eine Hochmoor-Restfläche, in der sich trotz der geringen Größe noch erstaunlich viele moortypische Arten halten konnten. Diese Fläche gilt als eine der wertvollsten Moor-Restflächen der Wesermarsch.

Nicht weit davon befindet sich eine Fläche, auf der die Entwicklung neuen Moores erlebt werden kann. Nach dem Abtorfen blieb noch eine 2,5 bis 3,5 Meter mächtige Torfschicht erhalten. Die oberste Schicht wurde abgeschoben. Mit diesem Material wurde am Rand ein Wall angelegt. So wurde das Wasser in der Fläche gehalten. Seit 1999 haben sich einige moortypische Pflanzenarten eingefunden.

Treffpunkt zu Exkursion ist um 14.00 Uhr in der Barkhorner Straße/Ecke „Zur großen Angelkuhle“

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