Permakultur – Wirtschaften für eine zukunftsfähige Entwicklung

Wochenendseminar zu Prinzipien und Möglichkeiten der Permakultur

Wie gestalte ich meinen Garten, sei es mit dem Ziel höheren Ertrags, sei es für weniger Arbeit, sei es für Nachhaltigkeit oder eine bestimmte Nutzung?

Wie kann ich solche Ziele auch für meinen Hof, das Dorf oder den Stadtteil erreichen?

Die Permakultur liefert mit Hilfe der genauen Beobachtung der Natur die Erkenntnisse, wie solche Systeme gestaltet werden können, wie ich zum Beispiel das „System Garten“ in meinem Sinne beeinflussen kann. So stelle ich die Wasserversorgung mit der Gießkanne sicher, alternativ aber auch über eine Bewässerungsanlage, oder ich reduziere den Wasserbedarf durch den Aufwuchs von schattenspendenden Sträuchern. Die Versorgung mit Nährstoffen kann mit Kompost oder Terra Preta statt chemischer Dünger verbessert werden. Der Arbeitsaufwand in meinem Garten lässt sich durch den Einsatz von Maschinen reduzieren, aber auch durch eine pflegefreundliche Gestaltung mit Hilfe geeigneter Pflanzen und Strauchgruppen. Bio-Abfälle kann ich mit der Bio-Tonne entsorgen oder als
Kompost im Garten nutzen: das spart sogar Geld. Dabei ist immer im Blick, dass der neue „Systemzustand“ sich möglichst selbst erhält und reguliert.

Ob wir im Garten beginnen, Planungen für Gemeinschaften, Dörfer oder Kommunen durchführen, die Prinzipien der Permakultur sind überall anwendbar und wirken nach dem Vorbild der Natur in Richtung einer zukunftsfähigen Entwicklung.

Worum es geht …

  • Geschichte, Ethik, Philosophie, Ziele der Permakultur,
  • Gestaltung (Prinzipien, Gestaltungsprozess, Muster/Sprache),
  • die Anwendungsgebiete Garten, Landwirtschaft und Selbstversorgung,
  • die Anwendungsgebiete Architektur, Bauen und Infrastruktur,
  • die praktische Umsetzung auf dem Veranstaltungsgelände

Der Kurs richtet sich an Permakultur-Einsteiger und Interessierte. Ziel ist das Erarbeiten der grundlegenden Begriffe und Methoden der Permakultur. Menschen, die Permakultur im Privaten nutzen oder in berufliche Kontexte integrieren wollen, erhalten hier eine fundierte Orientierung und Anleitung zur praktischen Umsetzung.

Hintergrund

Wie wollen wir leben, wie kann eine zukunftstaugliche Landwirtschaft aussehen, wie können Bürger und Bürgerinnen an den politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen teilhaben und zu einer zukunftsfähigen Entwicklung vor Ort beitragen?

Diese Fragen werden aktuell von verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren im Rahmen der Agenda 2030 auch im Ammerland gestellt. So versucht eine Workshop-Reihe mit den Bürgern und Bürgerinnen diese Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln zu erörtern und zu beantworten. Die Permakultur bietet dafür geeignete Methoden und Instrumente an.

Organisatorisches

Veranstalter: BUND Ammerland e. V. und Permakultur-Campus Hamburg in Kooperation mit dem Landschaftsinformationszentrum Ammerland (LIZA), der Schutzgemeinschaft ländlicher Raum Nord-West e. V. und dem Küchengarten e. V.

Termin: 30.-31.03.2019

Ort: Jaspershof, Zum Stiftungspark 27, 26655 Westerstede

Teilnahmebeitrag: 100.- € pro Person (ohne Unterkunft und Verpflegung; die Kreisgruppe unterstützt bei Bedarf bei der Vermittlung privater Unterkünfte)

Infos: www.permakultur-campus.de oder BUND Kreisgruppe Ammerland, Dieter Grausdies, 0152 2869 8558 , dgrausdies-gid(at)gmx.de

Anmeldung: Permakultur-Campus, Edouard van Diem, Bornkampsweg 11, 22761 Hamburg, 040 / 89 06 29 23, info(at)permakultur-campus.de, http://permakultur-campus.de/permakulturveranstaltungen/permakultur-einfuehrung-westerstede/


Text: Pressemitteilung des BUND Ammerland e. V.


Sie wollen mehr Informationen zur Permakultur?

Dieter Grausdies, BUND Kreisgruppe Ammerland, beantwortet die Frage:

Was ist Permakultur?

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